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| Gelenkersatz (Endoprothesen) | ||||||||||||||
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Künstliches Kniegelenk
Bei einem künstlichen Kniegelenk werden die natürlichen Oberflächen des Kniegelenkes teilweise oder vollständig ersetzt. Die Prothese besteht aus einer Oberschenkelkappe und einer Schienbeinplatte aus hochpoliertem Metall, und einem aus Polyethylen gefertigten Gleitflächenersatz. In unserer Klinik werden sowohl Oberschenkelkappe als auch die Schienbeinplatte mit Knochenzement verankert, da Studien die Überlegenheit dieser Verankerungsmethode gegenüber der zementfreien Verankerungen am Knie zeigten. Schlittenprothese
Totale Knieendoprothese (Knie-TEP) Bei fortgeschrittenem Gelenkverschleiß sollte eine totale Knieendoprothese implantiert werden. Wenn die natürliche Bandführung eine ausreichende Stabilität des Gelenkes gewährleistet, was bei den meisten Patienten der Fall ist, so wird ein ungekoppelter Oberflächenersatz verwendet.
Der stationäre Aufenthalt nach der Implantation einer Knieprothese dauert circa zwei Wochen, im Anschluss wird eine Anschlussheilbehandlung (2-3 Wochen) durchgeführt. Während dieser Zeit wird ein intensives physiotherapeutisches und multimodales Behandlungskonzept durchlaufen. Knochenzement Der Knochenzement ist ein Spezialkunststoff (Polymethylmetacrylat), durch welchen erstmals vor circa 40 Jahren eine solide Verankerung der Prothese im Knochen möglich wurde. Er wird während der Operation aus einem Pulver und einer Flüssigkeit angemischt und härtet innerhalb von 10 Minuten vollständig aus. Moderne Anmischverfahren unter Vakuum und Applikationsverfahren mit Druckbeaufschlagung gewährleiten die feste Verankerung der Prothese. |
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Aktualisiert am: 03.03.2009 |
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