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| Kurzübersicht | |||||
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| Gelenkersatz (Endoprothesen) | |||||||||||||||||
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Bei einer fortgeschrittenen Schädigung von Hüft- oder Kniegelenk durch Arthrose, rheumatoider Arthritis, Hüftdysplasie (angeborene Hüftgelenksverrenkung), Durchblutungsstörungen (Hüftkopfnekrosen) oder posttraumatische Veränderungen, besteht heute die Möglichkeit ein künstliches Gelenk zu implantieren. Meist ist eine jahrelange Schmerzbefreiung bei guter Mobilität erreichbar. Künstliches Hüftgelenk
Die häufigste Ursache für die Implantation einer Hüftprothese (ca. 60% aller Fälle) stellt die Arthrose dar. Zementierte Hüftprothese Bei der zementierten Hüftprothese wird eine anatomisch angepasste Schaftprothese aus einer hochwertigen Edelstahllegierung (CoNi) über Knochenzement in der Markhöhle des Oberschenkelknochens verankert. Der Gelenkpartner zur künstlichen Hüftpfanne besteht in der Regel aus einem Keramikaufsteckkopf. Zementfreie Hüftprothese Bei der zementfreien Hüftprothese besteht die Schaftprothese aus einer speziellen Titanschmiedelegieung, welche das Anwachsen von Knochen fördert. Den Gelenkpartner zur künstlichen Hüftpfanne bildet ein Aufsteckkopf aus Keramik.
Bei der Implantation eines Hüftoberflächenersatzes werden die arthrotisch veränderten Gelenkflächen des Oberschenkelkopfes und der Hüftpfanne durch dünne Metallprothesen ersetzt. Der gesunde Knochen des Schenkelhalses bleibt dabei größtenteils erhalten. Die spezielle dafür notwendige Operationstechnik erlaubt im Gegensatz zu den "klassischen" Hüftprothesen keine Minimal invasiven Zugänge. Die Volllastaufnahme ist jedoch sofort möglich und eine schnelle Rehabilitation die Regel.
Nach der Implantation einer Hüftprothese darf diese in der Regel sofort belastet werden. Auch bei zementfreien Prothesen muss in der Regel keine Phase der Teilbelastung eingehalten werden. Allerdings sollten Unterarmgehstöcke während der ersten 6 postoperativen Wochen verwendet werden um das Gangbild zu perfektionieren. Minimalinvasive Implantation einer Hüftprothese Im Vincentiuskrankenhaus werden seit dem Jahr 2002 mit Hilfe von einem speziell entwickelten Instrumentarium minimalinvasive Implantationen von Hüftprothesen durchgeführt. Hierdurch gelingt es die Länge der sichtbaren Operationsnarbe deutlich unter 10cm zu halten, wenn keine Fettleibigkeit beim Patienten vorliegt. Durch die minimalinvasive Technik wird das Gewebe geschont und der Blutverlust verringert. Es besteht die Tendenz zur schnelleren Rehabilitation. |
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Aktualisiert am: 03.03.2009 |
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